Vision


🌍 Wohin wir wollen


  • Wir glauben an eine Gesellschaft, die auf Freiheit, Gleichheit, Empathie und Solidarität grĂĽndet – als universelle Basis menschlichen Handelns.

  • Wir träumen von einer Welt, in der jeder Mensch unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialer Lage ein gesichertes und wĂĽrdiges Leben fĂĽhren kann.

  • Wir setzen uns fĂĽr eine solidarische Grundsicherung ein, die Teilhabe und Selbstbestimmung fĂĽr alle ermöglicht.

  • Wir stehen ein fĂĽr eine offene und demokratische Gesellschaft, die jede Form von Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Gewalt ablehnt.

  • Wir fördern Transparenz, Verantwortlichkeit und Nachvollziehbarkeit in allen gesellschaftlichen Bereichen.

  • Wir wĂĽnschen uns eine Politik, in der das Gemeinwohl Vorrang vor privaten Interessen hat und Lobbyismus vollständig offengelegt wird.

  • Wir setzen uns fĂĽr neue Formen demokratischer Beteiligung ein, die mehr Menschen und insbesondere junge Generationen in Entscheidungsprozesse einbinden.

  • Wir fördern Ideen, die politische Entscheidungen langfristig und zukunftsorientiert gestalten – jenseits kurzfristiger Wahlzyklen.

  • Wir stehen fĂĽr eine konstruktive Reform der föderalen Strukturen, damit Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit gemeinsam und effizient gestaltet werden können.

  • Wir befĂĽrworten freie Gewissensentscheidungen in allen politischen und gesellschaftlichen Gremien – im Dienst der Sache, nicht des Fraktionszwangs.

  • Wir glauben an eine lebendige Demokratie, in der BĂĽrgerinnen und BĂĽrger aktiv mitgestalten – etwa durch neue Formen von BĂĽrgerkongressen und Dialogforen.

  • Wir treten ein fĂĽr ein gerechtes, solidarisches und allen zugängliches Gesundheitssystem, das Menschlichkeit ĂĽber Profit stellt.

  • Wir fördern die Idee, dass lebenswichtige Infrastrukturen wie Energie, Wasser und Mobilität in gemeinschaftlicher Verantwortung organisiert werden sollten.

  • Wir setzen uns fĂĽr eine nachhaltige Mobilität ein – mit einem öffentlichen Verkehrssystem, das allen Menschen offensteht und den Zugang zur Gesellschaft erleichtert.

  • Wir fordern einen konsequenten Ausstieg aus klimaschädlichen Subventionen und den gezielten Aufbau nachhaltiger Wirtschaftsstrukturen.

  • Wir engagieren uns fĂĽr eine schnelle, gerechte und sozial verträgliche Energiewende sowie eine Klimaneutralität, die niemanden zurĂĽcklässt.

  • Wir unterstĂĽtzen den Gedanken, dass Umweltkosten ehrlich abgebildet werden mĂĽssen – etwa durch faire und globale COâ‚‚-Bepreisungssysteme.

  • Wir glauben an die Kraft der Innovation und an die Verantwortung, unsere Energieversorgung vollständig auf erneuerbare Quellen umzustellen.

  • Wir fördern eine Bildung, die kritisches Denken, Kreativität und Empathie stärkt – und die Chancen fĂĽr alle eröffnet.

  • Wir setzen uns fĂĽr eine moderne, digitale Verwaltung ein, die transparent, effizient und bĂĽrgernah arbeitet.

  • Wir befĂĽrworten eine solidarische und faire Steuerpolitik, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und Spekulationen begrenzt.

  • Wir stehen fĂĽr finanzielle Verantwortung, die Investitionen in Zukunft und Gemeinwohl ermöglicht – statt in Austerität und Stillstand.

  • Wir glauben an die Gleichberechtigung aller Menschen in jeder Hinsicht – unabhängig von Geschlecht, Identität, Religion oder sozialem Hintergrund.

  • Wir bekennen uns zu einer humanen und solidarischen FlĂĽchtlingspolitik, die Menschenrechte schĂĽtzt und Perspektiven schafft.

  • Wir sehen in der Vielfalt der Menschen keine Bedrohung, sondern die Quelle gesellschaftlicher Stärke, Kreativität und Innovation.

  • Wir glauben, dass Demokratie, Nachhaltigkeit und Mitmenschlichkeit die Grundlagen einer lebensfähigen Zukunft sind.

  • Wir laden alle Menschen ein, gemeinsam an dieser Vision zu arbeiten – in Offenheit, Vertrauen und gegenseitigem Respekt.

  • Wir wĂĽnschen uns mehr Orte fĂĽr Begegnung & Teilhabe: Stadtteilzentren, NachbarschaftscafĂ©s, Jugendzentren, usw.



"Ich denke, wenn wir jeden Tag etwas Kleines tun, kann etwas GroĂźes geschehen. Es braucht Geduld und viele, die kleine Dinge tun. Dann werden auch die Sorgen durch das eigene Tun kleiner <3" (Katja Diehl)


"Basis alles dessen, was wir unter Solidarität immer verstehen mögen, ist das Helfen und Teilen. Es leuchtet ein, daß beides schon in seinen einfachsten spontanen Formen Chancen der Leistungssteigerung bietet: Wir springen uns bei, um individuelle Mängel auszugleichen, passen füreinander auf, helfen uns von Fall zu Fall, teilen nach Bedarf, schlafen unter einer Decke. Aus diesen einfachen Formen kann sich ein koordiniertes Kollektivhandeln entwickeln. Man greift eine Sache zusammen an: vom gemeinsamen Hauruck, mit dem der berühmte Felsbrocken aus dem Wege geräumt wird, bis zur gemeinsamen sozialen Kampfhandlung." (Heinrich Popitz: "Prozesse der Machtbildung", 1976 - J.C.B. Mohr (Paul SIebeck) Tübingen)


In Zukunft werden wir alle immer mehr darauf angewiesen sein, dass es in jeder Stadt und in jedem Dorf Infrastrukturen der Fürsorge gibt: Räume, in denen man übernachten kann, in denen es etwas zu essen gibt, in denen man über Traumata und Trauer reden kann, in denen gute Musik läuft, in denen Verbindungen hergestellt werden. Zusätzlich zur Frage 'Was traue ich mich?' kann sich jede*r von uns auch fragen: Um wen oder was kann ich mich kümmern, hier und heute? (Friedliche Sabotage, https://steady.page/de/friedlichesabotage/posts/9f4f9284-a176-447b-9ebe-6110feb03e30)


Unser Antrieb ist Liebe - stärkste Gegenspielerin von Macht, Unterdrückung, Krieg und die größte Kraft für Veränderung!

FĂĽr eine solidarische, warme, fĂĽhlende Gesellschaft!

FĂĽr eine intakte Welt, in der alle Menschen angstfrei und in Frieden miteinander leben!

Das Fundament unseres Tuns bildet das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, welches hier eingesehen werden kann, in Verbindung mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, hier, sowie den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen hier.


Ich sehe... eine Gesellschaft von Menschen.

Marcel Reif bei der Gedenkstunde fĂĽr die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag am 31.01.24:

https://www.youtube.com/watch?v=jXDa0tyt894

Marcel Reif:

Herr Bundespräsident,

Frau Bundestagspräsidentin,

Herr Bundeskanzler,

sehr geehrte Damen und Herren,

hochverehrte Frau Szepesi,

auch ich möchte mich bei Ihnen bedanken dafür, dass Sie hierhergekommen sind und gesprochen haben zu uns - nicht um Sühne oder gar Rache einzuklagen, sondern: um zu erinnern, um zu wecken, wo nötig. Damit geben Sie diesem neuen, anderen Deutschland mit unfassbar großem Herzen eine zweite Chance - eine zweite Chance, es anders zu machen, besser zu machen und es richtig zu machen! Dafür kann Ihnen dieses Deutschland und können Ihnen diese Deutschen nicht genug danken.

(Beifall)

Aber diese zweite Chance darf nicht - darf niemals und nirgends - vertan werden! Und deshalb: Ich mag das Wort „Mahnung“ in diesem Zusammenhang nicht, es lässt mir zu viel vermeintlichen Spielraum. „Nie wieder!“ ist mitnichten ein Appell. „Nie wieder!“ kann nur sein, darf nur sein, „Nie wieder!“ muss sein: gelebte, unverrückbare Wirklichkeit!

(Beifall)

Manches, was ich nach dem 7. Oktober, nach dem Hamas-Massaker an Israelis, auf Deutschlands Straßen und Plätzen hören und sehen musste, das hat mich entsetzt. Und mein Vater muss sich im Grab umgedreht haben. Aber was da zuletzt zu hören und zu sehen war, die großen Demonstrationen der Aufrechten, das macht mir Hoffnung.

(Vereinzelt Beifall)

Sie, Frau Szepesi, sprechen, und mögen Sie das noch lange tun! Mein Vater hat geschwiegen, und ich will und ich werde jetzt nicht für ihn sprechen. Aber ich kann und ich darf über ihn sprechen. Und ich möchte ihm heute und hier Danke sagen für sein lebenslanges Schweigen, weil ich es zu seinen Lebzeiten versäumt habe!

Als sich Anfang der 50er-Jahre in Polen, wo wir lebten, wieder antisemitische Strömungen breitmachten, beschlossen meine Eltern, beschloss vor allem mein Vater: Einmal ist genug! Er hatte den Holocaust überlebt, die meisten aus seiner Familie nicht. Über den letztlich nicht tragfähigen Umweg Israel zog die Familie nach Deutschland, in das Land der Täter. Das Land der Täter!

Aber hier waren Freunde, waren Verwandte, die helfen konnten. Hier fanden wir ein Dach über dem Kopf, hier fand mein Vater Arbeit, um die Familie durchzubringen. Das neue, das andere Deutschland bot ihm jetzt eine zweite Chance auf anständiges, würdevolles Leben. Und hier wuchsen meine Schwester und ich auf - eine fröhliche, sorgenfreie, liebevolle Kindheit und Jugend war das. Fröhlich und sorgenfrei nicht zuletzt - das weiß ich heute -, weil mein Vater schwieg.

Kein Wort über all das, was er erlebt, was er überlebt hatte. Er sprach nicht, und ich fragte nicht. Ich würde gern behaupten: weil es seine Entscheidung war und ich sie respektiert habe. Vielleicht, auch. Aber vor allem war es meine Angst, Angst, Unsagbares hören, Unfassbares erfassen und Unerträgliches ertragen zu müssen: Bilder des Grauens, was man meinem großen, starken Vater angetan hatte. Die Wahrheit war doch eindeutig genug: Ich hatte keine Großeltern, und ich wusste, warum. Ein Onkel, eine Tante, eine Cousine waren geblieben, alle anderen: ermordet.

Jahre nach Vaters Tod war offenbar ein Schweigegelöbnis seiner Frau, unserer Mutter, abgelaufen. Ich wollte jetzt wissen, und sie durfte sprechen.

Vater war ein liebevoller, ein guter Opa. Mindestens einmal in der Woche kam ich mit meinem kleinen Sohn zu Besuch. Es waren wunderbare Stunden. Nur manchmal verfiel er kurz in eine kleine Depression, er wurde für ein paar Minuten unerreichbar. Ich fand das angesichts seines kleinen Enkels unangemessen und war einmal drauf und dran, mich dazu zu versteigen, ihn dafür tadeln zu wollen. Da fuhr meine Mutter dazwischen: Sie machte so eine absolute Handbewegung und sagte: „Du weißt ja gar nichts!“ Zum Glück habe ich reagiert auf dieses Durchparieren und meinen Mund gehalten. Weil ich zwar nicht wusste, aber offenbar sehr wohl ahnte: Da ist etwas, viel zu groß, viel zu furchtbar.

Mutter erzählte, wie eine Gruppe Juden mit meinem Vater auf der Flucht durch die Wälder einen kleinen Jungen - ungefähr so alt wie sein Enkel - bei polnischen Bauern zurückließ, um überhaupt eine Chance zu haben. Nach der Befreiung wollten sie den Jungen wieder abholen. „Es tut uns leid. Die Deutschen kamen, und da mussten wir das Kind die Klippe runterwerfen.“ Und Mutter sagte: „Weißt du: Manchmal, wenn du mit deinem Sohn bei uns warst, hatte er auch diesen Jungen vor Augen.“

Hätte ich ihn fragen sollen, ihn fragen müssen? Wäre es richtiger gewesen, besser, leichter für ihn und für mich? Ich weiß es nicht. Aber eines weiß ich gewiss: Ich bin der Letzte, der Allerletzte, dem es zusteht, darüber zu urteilen! Im Nachhinein sowieso.

Viel zu gern hatte ich als Kind und junger Mann diesen warmen, kuscheligen Mantel seines Schweigens angenommen, mich darin eingewickelt mit den Sorgen und Problemen eines Nachkriegs-Wirtschaftswunder-Sprösslings: die Latein-Note, Modell und Farbe des ersten Autos, die Fußballer-Karriere - Gegenwart nur und rosige Zukunft.

Ich glaube, die Vergangenheit habe ich erst 50 Jahre später wirklich angenommen in den Gesprächen mit meiner Mutter. Wobei - Gespräche? Ich brauchte für ein Buch ein paar Erläuterungen von ihr, Präzisierungen, Abgleich von Jahresdaten. Es wurden drei Tage daraus. Sie hat erzählt, und ich habe zugehört. Wir haben viel gelacht und noch mehr geweint. Und sie hat am Ende bestätigt, besiegelt, was mein Vater gewollt und geschafft hatte, nämlich: Es durfte nicht sein, dass auch noch seine Kinder von den furchtbaren Schatten heimgesucht, gequält werden, die seine Kindheit und Jugend verdunkelt, zerstört hatten. Wir sollten, wir durften nicht in jedem Postboten, Bäcker, in jedem Straßenbahnfahrer oder Lehrer einen möglichen Mörder unserer Großeltern vermuten. Eine behütete, unbelastete, unbeschwerte Kindheit sollte es sein, musste es sein.

Und: Er wollte diesen verschlossenen Raum in unserem Lebenshaus auch nicht mal einen Spalt breit öffnen - auch nicht für die „guten Geister“, die darin ja ebenfalls wohnten: So hatte ihn der spätere Krupp-Manager Berthold Beitz aus einem Todeszug Richtung Vernichtungslager geholt und ihm damit das Leben gerettet. Ohne Beitz würde ich heute nicht hier stehen.

Oder: Vor ein paar Jahren sprach mich ein Mann hier in Berlin auf der Straße an, ob ich ein paar Minuten Zeit hätte für einen Kaffee, er wolle mir etwas über meinen Vater erzählen: Auf der Flucht durch die Wälder hatte Vater ihn, den Vierjährigen, auf den Schultern getragen und ihm so das Leben gerettet. - Das alles weiß ich heute.

Und noch etwas habe ich endlich - viel zu spät! - erkannt, begriffen, und das ist, was zählt: Ich erinnere mich nicht an den Anlass und nicht an den Zeitpunkt, aber mir wurde irgendwann beinahe schlagartig klar, dass mein Vater ja doch gesprochen hatte und mir all das gesagt und mitgegeben hatte, was ihm wichtig war; was er gerettet hatte, als Essenz destilliert aus all dem Unmenschlichen der Häscher und Mörder, aus dem Übermenschlichen eines so mutigen Berthold Beitz, aus dem, was er selbst geleistet hatte mit dem kleinen Jungen, der seine eigene Menschlichkeit abgefragt hatte. Das alles hat er in einen kleinen Satz gepackt. Und ich erinnere mich täglich mehr daran, wie oft er mir diesen Satz geschenkt hat - mal als Mahnung, mal als Warnung, als Ratschlag oder auch als Tadel. Drei Worte nur in dem warmen Jiddisch, das ich so vermisse: „Sej a Mensch!“ - „Sei ein Mensch!“

Dein Schweigen, deine Lebensfreude trotz allem, deine ungebrochene Fähigkeit, uns so viel Liebe und Fürsorge zu geben - und dieser Satz: „Sei ein Mensch!“ -, dafür danke, Papa! Und ich bin stolz, dass ich meinen Söhnen und Enkeln, die da oben sitzen, dieses Vermächtnis ihres Groß- und Urgroßvaters habe offensichtlich weitergeben können.

(Beifall)

Und wenn Sie es mir erlauben und wenn Sie mögen - gerade heute aus diesem Anlass und gerade hier in diesem höchsten deutschen Hause -, dann lass ich Ihnen den kleinen und doch so großartigen, wundervollen Satz, den mein Vater, Leon Reif, gesagt hat, dann lass ich Ihnen diesen Satz hier: „Sej a Mensch!“ - „Sei ein Mensch!“

(Anhaltender Beifall - Die Anwesenden erheben sich)

(https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw05-gedenkstunde-rede-reif-988214)


I'm sorry, but I don't want to be an Emperor

Charlie Chaplin in "The Great Dictator", 1940:

I’m sorry, but I don't want to be an Emperor. That's not my business. I don't want to rule or conquer anyone. I should like to help everyone if possible: Jew, Gentile, black man, white. We all want to help one another. Human beings are like that.

We want to live by each other's happiness, not by each other's misery. We don't want to hate and despise one another. In this world there’s room for everyone and the good earth is rich, and can provide for everyone. The way of life can be free and beautiful, but we have lost the way.

Greed has poisoned men's souls, has barricaded the world with hate, has goose-stepped us into misery and bloodshed. We have developed speed, but we have shut ourselves in. Machinery that gives abundance has left us in want. Our knowledge has made us cynical. Our cleverness hard and unkind. We think too much, and feel too little. More than machinery, we need humanity. More than cleverness, we need kindness and gentleness. Without these qualities life will be violent, and all will be lost.

The aeroplane and the radio have brought us closer together. The very nature of these inventions cries out for the goodness in men, cries out for universal brotherhood for the unity of us all. Even now, my voice is reaching millions throughout the world: millions of despairing men, women, and little children; victims of a system that makes men torture and imprison innocent people. To those who can hear me, I say “Do not despair."

The misery that is now upon us is but the passing of greed, the bitterness of men who fear the way of human progress. The hate of men will pass and dictators die, and the power they took from the people will return to the people. And so long as men die, liberty will never perish.

Soldiers, don't give yourselves to brutes, men who despise you, enslave you, who regiment your lives, tell you what to do, what to think, and what to feel, who drill you, diet you, treat you like cattle, use you as cannon fodder. Don't give yourselves to these unnatural men, machine men, with machine minds and machine hearts. You are not machines, you are not cattle, you are men. You have the love of humanity in your hearts. You don't hate, only the unloved hate, the unloved and the unnatural. Soldiers, don't fight for slavery, fight for liberty.

In the seventeenth chapter of Saint Luke it is written “The kingdom of God is within man.” Not one man, nor a group of men, but in all men. In you, you the people have the power, the power to create machines, the power to create happiness. You the people have the power to make this life free and beautiful, to make this life a wonderful adventure. Then, in the name of democracy, let us use that power. Let us all unite. Let us fight for a new world, a decent world that will give men a chance to work that will give youth a future and old age a security.

By the promise of these things brutes have risen to power, but they lie, they do not fulfill their promise. They never will. Dictators free themselves, but they enslave the people. Now let us fight to fulfill that promise. Let us fight to free the world. To do away with national barriers, to do away with greed, with hate and intolerance. Let us fight for a world of reason, a world where science and progress will lead to all men's happiness.

Soldiers! In the name of democracy, let us all unite!

Look up! Look up! The clouds are lifting, the sun is breaking through. We are coming out of the darkness into the light. We are coming into a new world a kind new world where men will rise above their hate and brutality. The soul of man has been given wings, and at last, he is beginning to fly. He is flying into the rainbow, into the light of hope, into the future. That glorious future that belongs to you, to me and to all of us. Look up! Look up.


November 1, 2025

Willkommen in der VSDG!

Wir (das sind aktuell ich selbst und mein inneres Team - lauter ziemlich durchgeknallte ironische Romantiker) glauben an eine Gesellschaft, die auf Freiheit, Gleichheit, Empathie und Solidarität gründet – als universelle Basis menschlichen Handelns.

Wir träumen von einer Welt, in der jeder Mensch unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialer Lage ein gesichertes und würdiges Leben führen kann.

Wir stehen ein fĂĽr eine offene und demokratische Gesellschaft, die jede Form von Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Gewalt ablehnt.

Kurz gesagt:

Sej a Mensch


Imagine there's no heaven
It's easy if you try
No hell below us
Above us, only sky

Imagine all the people
Livin' for today

Imagine there's no countries
It isn't hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion, too

Imagine all the people
Livin' life in peace

You may say I'm a dreamer
But I'm not the only one
I hope someday you'll join us
And the world will be as one

Imagine no possessions
I wonder if you can
No need for greed or hunger
A brotherhood of man

Imagine all the people
Sharing all the world

You may say I'm a dreamer
But I'm not the only one
I hope someday you'll join us
And the world will live as one

(„Imagine“, John Lennon)
Juli 1, 2025

Ăśber uns

Unsere Vision: Eine Solidarische Demokratie


Visionär


Visionäre Politik bedeutet eine Politik, die nicht nur auf kurzfristige Probleme oder den nächsten Wahlzyklus schaut, sondern auf langfristige Ziele und Zukunftsbilder ausgerichtet ist.

  • Langfristige Orientierung: Statt nur aktuelle Krisen zu verwalten, wird eine Vorstellung davon entwickelt, wie Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt in 10, 20 oder 50 Jahren aussehen sollen.

  • Leitbilder und ZukunftsentwĂĽrfe: Visionäre Politik entwirft Bilder einer besseren Zukunft (z. B. eine klimaneutrale Gesellschaft, gerechte Teilhabe, Frieden und internationale Zusammenarbeit).

  • Mut zu Veränderungen: Sie geht ĂĽber das Machbare im Hier und Jetzt hinaus, wagt neue Ideen und setzt Impulse fĂĽr groĂźe Reformen.

  • Inspiration und Motivation: Sie soll Menschen mitnehmen, Hoffnung geben und Orientierung bieten – ähnlich wie ein „Leuchtturm“.

Kurz gesagt: Visionäre Politik ist vorausdenkend, gestaltend und orientiert sich am großen Bild der Zukunft, nicht nur am politischen Tagesgeschäft.


Solidardemokratisch


Solidarität und Demokratie sind eng miteinander verbunden. Solidarität, die sich durch Zusammengehörigkeit und gegenseitige Hilfe äußert, ist ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Demokratie. In einer Demokratie haben Bürger das Recht, ihre Meinungen zu äußern und sich für ihre Werte einzusetzen, und Solidarität kann die Grundlage für dieses Engagement sein. Hier sind einige Aspekte, die die Verbindung zwischen Solidarität und Demokratie verdeutlichen:

  • Demokratische Grundwerte: Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Toleranz sind wichtige demokratische Grundwerte.

  • Soziale Gerechtigkeit: Demokratie und Mitsprache können dazu beitragen, soziale Gerechtigkeit zu schaffen und extreme Ungleichheit zu verhindern.

  • Zivilcourage: Zivilcourage, die Fähigkeit, sich fĂĽr Werte einzusetzen und diese zu verteidigen, ist eine Form der Solidarität.

  • Mitsprache und Beteiligung: Solidarität kann dazu beitragen, dass Menschen sich in politische Prozesse einbringen und ihre Rechte kennen.

  • GemeinschaftsgefĂĽhl: Solidarität kann aus einem GemeinschaftsgefĂĽhl, MitgefĂĽhl oder dem GefĂĽhl entstehen, aufeinander angewiesen zu sein.

  • Verwirklichung demokratischer Räume: Solidarität kann dazu beitragen, demokratische Räume zu schaffen, in denen Menschen ihre Rechte und Interessen selbstständig wahrnehmen.

  • Solidarität als Tugend: In der Arbeiterbewegung wurde Solidarität als Tugend der Arbeiterklasse hervorgehoben.

  • Beispiele fĂĽr solidarisches Handeln: Sich fĂĽr Demokratie und Gerechtigkeit einsetzen, uneigennĂĽtzig handeln, sich fĂĽr Menschenrechte einsetzen.

In einer solidarisierenden Demokratie werden die Rechte und Interessen aller Bürger gewahrt, und es gibt eine stärkere soziale Verantwortung und ein größeres Gemeinschaftsgefühl. Solidarität ist somit ein wichtiger Baustein für eine lebendige und gerechte Demokratie.


Graswurzel


Laut Wikipedia ist eine Graswurzelbewegung, auch Basisbewegung, eine politische oder gesellschaftliche Initiative, die aus der Basis der Bevölkerung entsteht (Basisdemokratie). Und weiter: "Das Ziel von einigen Graswurzel-Initiativen ist es, gesellschaftliche Alternativen zum Bestehenden aufzubauen, bis hin zum revolutionären Anspruch, grundsätzliche Systemveränderungen zu bewirken. Dabei wird sowohl auf den langfristigen Aufbau von Netzwerken gesetzt als auch auf spektakuläre Einzelaktionen, die in erster Linie Öffentlichkeit schaffen sollen. Nicht selten bedient man sich hierbei der Methoden des zivilen Ungehorsams."

Ich verstehe eine Graswurzel im Sinne einer Gemeinschaft, die sich auch im virtuellen Raum zusammenfinden und damit Ortsgrenzen ĂĽberwinden kann. Es kann aber auch ein einzelner Grashalm wie ich sein, der einfach etwas Sinnvolles fĂĽr die "Gesellschaftsgemeinschaft" tun will!

Auf der Webseite https://www.livingquarter.de/bedeutung-von-gemeinschaft-in-der-sozialarbeit/ findet sich eine wunderbare Beschreibung der Rolle von gemeinschaftlichem Engagement:

  • Soziale UnterstĂĽtzung: Die Gemeinschaft bietet ein Netzwerk von UnterstĂĽtzung, das in Krisenzeiten als Sicherheitsnetz dient. Dies umfasst emotionale UnterstĂĽtzung, praktische Hilfe und Beratung durch andere Gemeinschaftsmitglieder.

  • Förderung der Zugehörigkeit: Gemeinschaften helfen Individuen, ein GefĂĽhl der Zugehörigkeit und Identität zu entwickeln. Dies ist besonders wichtig fĂĽr Menschen, die sich isoliert oder marginalisiert fĂĽhlen. Durch gemeinsame Aktivitäten und Ziele stärken Gemeinschaften das ZusammengehörigkeitsgefĂĽhl.

  • Bereitstellung kollektiver Ressourcen: Gemeinschaften mobilisieren kollektive Ressourcen, um allen Mitgliedern zugutezukommen. Dies kann in Form von gemeinschaftlichen Einrichtungen, lokalen Dienstleistungen oder durch die Organisation von sozialen Veranstaltungen geschehen.

  • Verbesserung der Lebensqualität: Durch all diese Mechanismen trägt die Gemeinschaft wesentlich dazu bei, die Lebensqualität ihrer Mitglieder zu verbessern. Sie ermöglicht Zugang zu Ressourcen, fördert gesunde Beziehungen und unterstĂĽtzt Individuen in ihrer persönlichen und kollektiven Entwicklung.

Digitale Plattformen und neue Technologien bieten vielfältige Möglichkeiten, die Effizienz und Reichweite von sozialen Diensten zu verbessern:

Technologische Lösungen ermöglichen eine verbesserte Vernetzung zwischen den Mitgliedern einer Gemeinschaft sowie zwischen verschiedenen sozialen Einrichtungen. Online-Plattformen können dabei helfen, Informationen schnell und effektiv zu verbreiten und Austausch sowie Unterstützung zu erleichtern.


Wir sind das Visionäre Solidardemokratische Graswurzelwerk!


Aktuelle gesellschaftliche Diskussionen über Armut und Arbeitslosigkeit sind oft von Zuschreibungen wie „Arbeitsverweigerung“ geprägt. Solche Erzählungen verschärfen soziale Spaltungen und verstellen den Blick auf strukturelle Ursachen wie Niedriglöhne, Wohnungsnot oder Bildungsungleichheit.

Wir müssen konkrete Lösungen schaffen und Menschen unmittelbar unterstützen – unabhängig davon, welche politischen Debatten geführt werden!

„Vielfalt, Respekt und Toleranz gehören ebenso wie Freiheit und Gleichheit zum Kern der Demokratie. Sie sind unverzichtbar für eine freie und offene Gesellschaft. Jeder Mensch hat das Recht, ohne Diskriminierung in Würde zu leben und zu lieben." (Bundesratspräsidentin Anke Rehlinger, 2025)

"Basis alles dessen, was wir unter Solidarität immer verstehen mögen, ist das Helfen und Teilen. Es leuchtet ein, daß beides schon in seinen einfachsten spontanen Formen Chancen der Leistungssteigerung bietet: Wir springen uns bei, um individuelle Mängel auszugleichen, passen füreinander auf, helfen uns von Fall zu Fall, teilen nach Bedarf, schlafen unter einer Decke. Aus diesen einfachen Formen kann sich ein koordiniertes Kollektivhandeln entwickeln. Man greift eine Sache zusammen an: vom gemeinsamen Hauruck, mit dem der berühmte Felsbrocken aus dem Wege geräumt wird, bis zur gemeinsamen sozialen Kampfhandlung." (Heinrich Popitz: "Prozesse der Machtbildung", 1976 - J.C.B. Mohr (Paul SIebeck) Tübingen)

  • Wir setzen uns ein fĂĽr eine solidarische, warme, fĂĽhlende und angstfreie Gesellschaft!

  • Wir helfen auf der Grundlage von Menschlichkeit, Freiheit, Gleichheit, Empathie und Solidarität!

  • Wir engagieren uns im politischen, ökonomischen und sozialen Leben dafĂĽr, ein gerechtes und faires Gesellschaftsideal zu verwirklichen, auch auf die Gefahr hin, uns gegen etablierte Strukturen zu stellen.

  • Wandel kann getragen werden von Liebe, Engagement und VerantwortungsgefĂĽhl.

  • Wir folgen dem Weg der Einsicht und des MitgefĂĽhls.

März 7, 2021